Movie-Maker produzierten Trickfilme, Herbst 2014

 

Mit insgesamt 15 Kindern war das Technik Camp in den Herbstferien bei der Freudenberger IBF GmbH wieder ausgebucht. In der ersten Ferienwoche traten die „Movie-Maker“ im Alter von acht bis 13 Jahren in die Fußstapfen von Spielberg, Hitchcock und Bully Herbig. In dem Trickfilm-Camp lernten sie Animationsverfahren kennen, mit denen Filme produziert werden, hier im Speziellen Trickfilme. Angeleitet wurden die Jungen von Eva Kreckel, Studentin der Computervisualistik, und Marian Altmann, Grundschullehramts-Student. Diese Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau, dem Freudenberger Verein FRids e.V. und der IBF GmbH ermöglicht seit acht Jahren die Technik Camps für Kinder in den Schulferien. IBF-Geschäftsführer Jens Bitterlich ist von dem Konzept überzeugt: „Der Erfolg der Technik Camps ist einfach zu erklären: Kinder sind neugierig und lassen sich für Technik begeistern!“

 

Im Verlauf des Camps haben die „Movie-Maker“ eigene kleine Filmstreifen produziert, die sie am Abschlusstag ihren Eltern und Großeltern vorgeführt haben. Dafür wurden in Zweier- und Dreier-Gruppen zunächst Drehbücher geschrieben und anschließend die einzelnen Szenen (etwa mit LEGO oder Knetfiguren) aufgebaut und in Einzelbildern abfotografiert. Anschließend wurden die Bilder zu einem Trickfilm aneinander gefügt. Dabei reichte die Themenpalette von Banküberfällen bis hin zu Zombiefilmen. „Jungsthemen eben“, lachte Marian Altmann. Er findet es aber wichtig, dass die Kinder selbstständig arbeiten und ihre Ideen frei umsetzen können.

 

Mädchen sind bei den letzten beiden Technik Camps keine mehr dabei gewesen. „Deshalb überlegen wir“, erklärte die FRids-Vorsitzende Ulrike Monreal, „im nächsten Jahr ein Technik Camp nur für Mädchen anzubieten“. Denn wenn die Mädchen unter sich seien, hätten sie durchaus Interesse an technischen Themen und ließen sich von den praktischen Anwendungen faszinieren.

 

 

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