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Generationenwechsel bei IBF in Freudenberg

Freudenberg, den 04. Oktober 2006

 

Mit dem Ausscheiden des Firmengründers Gottfried Bitterlich geht die Leitung des Freudenberger Unternehmens IBF nun auch offiziell auf die Söhne Jens und Jörg Bitterlich über. Seit über 40 Jahren bietet der Spezialist für Automationstechnik und Sondermaschinenbau passgenaue und kostengünstige Lösungen für die Bereiche Lager und Logistik sowie Steuerungen. So wurden etwa Kommissionier-Roboter für das Logistikzentrum des Glasherstellers Swarovski in Liechtenstein entwickelt und auch die Transportkästen der Drogeriemarktkette dm werden mit Automatisierungslösungen der Firma IBF in Fluss gehalten.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von IBF Mitte der 1960er Jahre, als der junge Ingenieur Gottfried Bitterlich bei der Konstruktion einer Maschine ein Bauteil suchte und Kontakt zu der Firma Festo, Hersteller pneumatischer Bauteile, aufnahm. Er war so begeistert von den Produkten, dass er kurz darauf die Vertriebsrechte für die hiesige Region übernahm. Lange Zeit war der Name IBF ausschließlich mit Festo verbunden. Doch neben Festo, heute europäischer Marktführer für pneumatische Bauteile, nahm das Unternehmen weitere Hersteller von Automationstechnik in seinen Vertrieb auf. Dadurch verfügt IBF heute über ein Komplettangebot in diesem Bereich. „Durch unsere jahrelange Erfahrung können wir heute komplette Baugruppen aus den Bereichen Pneumatik, Hydraulik und Mechanik anbieten", erklärt Jörg Bitterlich. Die Palette reicht von der einfachen pneumatisch angetriebenen "Pick and Place"-Lösung bis hin zum CNC-Flächenportal-Roboter mit mehreren Hilfsachsen.

Mit dem Eintritt der Söhne Jens und Jörg Bitterlich im Jahr 1983 beziehungsweise 1987 wurde besonders der Bereich Sondermaschinenbau bei IBF ausgebaut und führte zu einer weiteren Expansion des Unternehmens. An den beiden Standorten in der Bruchstraße und im Industriegebiet Hommeswiese arbeiten heute 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon allein 15 Entwicklungsingenieure. „Mit unserem eigenen Lager profitieren wir natürlich von der hohen Verfügbarkeit der Einzelkomponenten und dem Know-How aus dem Bereich der Förder- und Handhabungstechnik. Dadurch können wir sehr schnell und gezielt auf Kundenwünsche eingehen“ erklärt Jens Bitterlich. Durch die Entwicklung entsprechender Steuerungen werde im Sondermaschinenbau ein lückenloses Programm angeboten. So öffnet sich auch das Fenster des Drive-In-Schalters bei McDonalds dank einer bei IBF entwickelten Steuerung.

Präsentation auf der "Nacht der Technik und Wissenschaft"
Einer breiteren Öffentlichkeit wollen die Freudenberger Ingenieure ihre Maschinen und Roboter im Rahmen der "Nacht der Technik und Wissenschaft" am 4. und 5. November 2006 in Koblenz vorstellen. Die dortige Handwerkskammer bietet erstmals an verschiedenen Orten im Koblenzer Stadtgebiet mit zahlreichen Partnern und Unternehmen ein umfangreiches Informations- und Besichtigungsprogramm für jung und alt. Jörg Bitterlich: "Für uns genau die richtige Veranstaltung, um unsere Entwicklungen sowohl einem Fachpublikum als auch technisch interessierten Besuchern vorzustellen."